Draufhauen mit dem verbalen Zweihänder

Die Debatte um einen neuen Rheinsteg ist - zumindest vorläufig - abgeschlossen. Vor der Abstimmung haben sich Befürworter und Gegner des Stegs heftig ins Zeug gelegt. Meistens in einer fairen Art und ohne Entgleisungen. Leider ist das nicht allen gelungen.

Auf dieser Webseite wurden einige Kommentare abgegeben, die wirklich unter die Gürtellinie zielten. Dabei wurde fast nichts ausgelassen: Verletzung der Persönlichkeit, Unterstellungen, falsche Zitate, erfundene Äusserungen und was es sonst noch gibt. Die Autoren solcher Kommentare scheuen ganz offensichtlich die offene Debatte und bleiben lieber im Dunkeln: Sie versteckte sich zum Beispiel hinter einer erfundenen, nicht existenten E-Mail-Adresse. Wir schliessen daraus, dass sie gar keine Antwort erwarteten, wenn diese nicht genau ihrer eigenen Vorstellungswelt entsprechen sollte. Ziel solcher Kommentare ist, die anderen verächtlich zu machen.

Diese Art von Kommunikation ist bekannt und entstammt der Welt der Social Media. 'Twitter-Stil' könnte man das nennen. Reagiert haben wir auf diese E-Mails nicht. Und dazu geäussert haben wir uns bis heute auch nicht, weil wir der Meinung sind, dass in einem Abstimmungskampf

auch bei einem kontroversen Thema gegenseitiger Respekt und Fairness  gewahrt werden sollten.

Nachamungswürdig finden wir den 'Twitter-Stil' nicht. Darum werden wir uns auf dieser Webseite weiterhin offen zu Themen äussern, die die Öffentlichkeit betreffen. In so genannten Sozialen Medien werden wir auch in Zukunft nicht präsent sein.

 

für Unser-Rheinfelden

Jürg Keller und Beat Schärer

 

PS: Soeben vernehmen wir, dass auch Repräsentanten des Referendumskomittees Ziel unangemessener und beleidigender E-Mails sind.